Moin, ich bin Olli! Ich komme aus der Nähe von Hamburg und mein Blog dreht sich um die Dinge, die man verpasst, wenn man nur auf der Couch rumhängt: Verlassene Orte, Paddeltouren im Sonnenuntergang und wilde Übernachtungen im Wald.
Meine besondere Schwäche sind Lost Places. Mich ziehen Orte an, die vergessen wurden: Verlassene Krankenhäuser, alte Militärgelände und zugewucherte Villen mit einem fetten „Betreten Verboten“-Schild.
Da hört für mich die Story nicht auf, da beginnt sie erst. Nicht, weil ich Ärger suche, sondern weil Neugier ein ziemlich guter Kompass ist. Nichts wird kaputt gemacht, nichts wird mitgenommen – außer Eindrücken und Staub auf der Kleidung.
Ich suche verlassene Orte mit Charakter. Es kostet mich viel Zeit und Mühe solche Orte überhaupt zu finden, denn ich nutze bewusst keine öffentlichen Karten oder Tauschgruppen. Genau dort landen am Ende oft nur die kaputten Locations.
Damit diese Orte möglichst lange erhalten bleiben, teile ich meine Orte nicht mit Leuten, die ich nicht persönlich kenne und einschätzen kann.


Wenn mir die Luft zu staubig wird, zieht es mich rauf auf´s Wasser.
Die Trave ist die perfekte Spielwiese für mein Packraft Hildeguard.
Es ist klein, wackelig und absolut unberechenbar – genau wie ich nach zwei Stunden ohne Snacks.
Zumindest in meinem Tourenkajak Lemonade fühlt es sich die ersten fünf Minuten so an, als hätte ich alles unter Kontrolle. Aber die Ostsee zeigt einem schnell, wer hier das Sagen hat.
Wenn die Sonne so tief steht, dass zurück fahren keine Option ist, packe ich mein Tarp aus und schlafe da, wo andere nur vorbeifahren. Zwischen den Bäumen, direkt am Wasser, manchmal mitten im Nichts – inklusive Mückenstich-Souvenir.
Paddeln ist für mich kein Sport. Es ist eine Mischung aus Entspannung, Abenteuer und die ewige Frage, warum ich immer die Hälfte vergesse, aber nie den Spaß.
Und dann wären da noch die Overnighter.
Die moderne Art, das warme Bett gegen einen kalten Schlafsack zu tauschen.
Einfach mal raus gehen und mit Hängematte und Hobokocher den Alltag hinter sich lassen. Dort, wo sich Fuchs und Igel gute Nacht sagen.
Alles was du brauchst passt in deinen Rucksack.
Und sind wir mal ehrlich, Leben ist mehr als auf die Taste am Kaffeevollautomaten zu drücken.
Abenteur riecht nach Lagerfeuer, nicht nach Büroluft. 😉
Wer das Ganze nicht nur lesen, sondern sehen will: Meine Abenteuer treiben sich auch auf YouTube und Instagram rum. Meist draußen, oft nass, selten perfekt.
