Neulich ging es zum Winter Biwak mit der ungarischen Zeltbahn an einen See. Wo auch sonst.
Wo es sich im Sommer schon gut übernachten lässt, wird es bei eisigen Temperaturen nicht langweiliger sein.
Das Thermometer zeigt -4 Grad Celsius, als ich zu Andre ins Auto steige.
Wir machen das einmal im Jahr: Auf die eisigste Nacht warten, Sachen packen und dann bei Minusgraden wildcampen. Winterbiwak eben, Tradition verpflichtet.
Nur dieses Mal wollten wir noch ne Schippe drauf packen: Das Auto bringt uns höchstens zum Parkplatz, die letzten Kilometer werden wir mit dem Kanu zurück legen.
Winter Biwak vs. ungarische Zeltbahn

Mit dem vollbeladenen Kanu ging es quer über den See, bis wir den Platz für unser Winter Biwak endlich erreicht hatten. Nachdem meine ungarische Zeltbahn aufgebaut war, ging es weiter mit Andres Tarp. Wir haben auch im Winter schon öfter in der Hängematte geschlafen, aber diesmal entschieden wir uns beide für ein solides Bodensetup.

Tatsächlich waren die Temperaturen tagsüber gut auszuhalten. Wir bauten in aller Ruhe auf und hackten Holz, welches wir auf dem Boden fanden. Aber sobald die Sonne unterging, spürten wir wie die Kälte uns in die Klamotten stieg. Das Holz gefroren, auf dem See eine leichte Eisdecke. Auf sowas muss man schon Bock haben, sonst ist man hier fehl am Platz!

Winterbiwak am See wurde kälter als erwartet

Dass es kalt werden würde war uns klar, aber die -4 Grad vom Tag dürften wir bereits deutlich unterschritten haben. Dennoch saßen wir noch einige Stunden am Feuer, philosophierten über das Leben und genossen verfluchten den kalten Wind, der über dem See fegte.
Im Bild links erkennt man noch gut das M90 Tarnmuster.
Leider ist die ungarische Zeltbahn mittlerweile sehr rar geworden und im deutschsprachigen Raum kaum noch erhältlich.

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Ungarische Zeltbahn besser als Hängematte
Tatsächlich hat mich die ungarische Zeltbahn gut vor dem eisigen Wind geschützt, aber so richtig warum war es nie. Obwohl mein Winterschlafsack immer gut performt (reale Komforttemperatur -9 Grad), war die Nacht stellenweise sehr frostig. Da ich mein Thermometer zu Hause vergessen habe, kann ich nur schätzen. -7 bis -10 Grad werden es untem am See gewesen sein.
Spätestens beim knirschenden mahlen meiner Kaffeemühle kommen auch bei Andre die Lebensgeister zurück und wir bereiten langsam das Frühstück vor.

Ich mag den x-Fire 19 unheimlich gerne. Er ist leicht, robust und blitzschnell aufgebaut. Ausserdem spendet er deutlich mehr Wärme als ein kleiner Hobokocher, das hat uns schon so ein wenig den Allerwertesten gerettet…
Wohin es uns zum nächsten Winterbiwak verschlägt, wissen wir noch nicht. Aber ihr werdet davon erfahren!
Stay tuned, Olli.
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